Frage an alle Firmenwagenfahrer | Wie ist der Privatanteil bei euch geregelt

  • Bei uns gibt es ganz klassisch die 0,25% (bzw. bei Hybriden 0,5 sonst 1%) Regelung + Weg zur 1. Tätigkeitsstätte.


    Können die Autos frei konfigurieren aus nem Pool aus Autos, abhängig von der Eingruppierung von deinem Job gibts n monatliches entsprechendes Budget.

    Wird das überschritten muss das monatlich als Eigenanteil bezahlt werden.


    Die Rate wird vom Fuhrpark festgelegt (wie: keine Ahnung 😅), beim CLA hatte ich Glück und konnte ihn mit knapp 72.000€ ohne Eigenanteil bestellen und muss nur die 0,25% auf Liste + Arbeitsweg zahlen 😎

    350 EQ Coupé bestellt 11/2025, Lieferzeit lt. Fuhrpark/AB: 06/2026 -- Geliefert am 19.05.2026

    MBOS 1.3.2

    Konfiguration: MS6QVL25

  • Da muss es aber eine schriftliche Vereinbarung drüber geben. Betriebsvereinbarung, Dienstwagenüberlassungsvertrag oder wie auch immer benannt.

    Ja das gibt es auch.
    Trotzdem möchte ich weiter mit meinem Arbeitgeber dazu im Dialog bleiben und ihn davon überzeugen, dass diese Regelung nicht die Norm ist und es kein gutes Benefit ist.
    Daher die Umfrage um auch für mich zu klären, was wirklich der "Normalität" entspricht.
    Und bislang hat noch niemand außer mir einen Zuschlag in seinem / ihrem Überlassungsvertrag stehen.

    Bestellte Konfiguration: MFTDL99F im Dezember 2025 als Firmenwagen
    voraussichtliche Abholung 30.07.2026


    Bisheriges Fahrzeug: Smart #1

  • Bei uns gilt die übliche 1%-Regel ohne weitere Aufschläge. E-Autos führen wir gerade erst ein, aber auch hier gibt es keine Abweichungen von der 0,25%-Regel. Allerdings leasen wir die Fahrzeuge nicht, sondern kaufen sie und haben deswegen Höchstgrenzen bei den Kaufpreisen definiert, in die ein CLA nicht reinpasst. Ich lasse mir seit einigen Jahren mein "Dienstwagenprivileg" auszahlen und bin damit nicht mehr an die arbeitgeberseitigen Fahrzeugvorgaben gebunden.

    CLA 250+ EQ Progressive mit AHK


    Bisherige bzw. parallel genutzte vollelektrische Fahrzeuge: Fiat 500e, Opel Mokka-e, Cupra Born, Opel Corsa-e

  • Ich habe auch schon versucht es über die Führung eines Fahrtenbuches zu regeln, aber das wird abgelehnt.
    Mein Privatanteil der Fahrten liegt bei ca. 10 %.

    10% = wieviel km/ Jahr ? Mit ziemlicher Sicherheit aber viel zu wenig um einen so hohen Eigenanteil zu rechtfertigen. Da müsste da Fahrzeug den AG ja 4.875 €/Monat all in kosten damit der Eigenanteil auch nur theoretisch angemessen wäre.


    Ob sich für Dich der horrende Eigenanteil lohnt und Du dem AG die Geschäftsausstattung finanzieren willst musst Du entscheiden.


    Wie auch immer: Du bist NICHT verpflichtet einer Privatnutzung des Firmenfahrzeugs zuzustimmen. Machst Du es nicht kann der AG Dir auch keine Kosten aufs Auge drücken. Über einen Arbeitgeberwechsel würde ich bei solchen Methoden ohnehin mal nachdenken.


    Nein, das hast du richtig verstanden.
    An das Finanzamt gehen die 68,25 €, der Rest ist für den AG.

    Und nochmal: der geldwerte Vorteil ist um den Eigenanteil zu verringern - da hier bei Dir ein Minusbetrag heraus käme musst Du auch nichts versteuern. Ich weiss das sehr genau da ich selbst auch Löhne abrechne.


    Du kannst Dir das zB hier ansehen:


    https://dienstwagenrechner.vwfs.de

    Meine Konfiguration: M4WC8JCM Bestelldatum: 6.8.2025, mit Wunsch-Abholtermin 1. Hälfte Mai 2026

    Baudatum: 19.3.26 (somit "altes" Lenkrad") - Abholung beim Händler: 30.4.2026 (entsprechend meinem Wunsch)

    MB.OS-Versionen:

    1.1.11 bei Auslieferung

    1.3.4 (OTA) ab 19.6.26

    Einmal editiert, zuletzt von Andimp3 ()

  • dass diese Regelung nicht die Norm ist und es kein gutes Benefit ist.

    Benefit ist gut ... :D


    Das ist kein Benefit, das ist das Gegenteil, da müsstest du schon ziemlich viel km privat fahren um überhaupt von Benefit reden zu können. Je nach Situation würde ich da tatsächlich die Privatnutzung ablehnen, für die 10% Privatfahrten kriegst du auch schon günstige Leasingangebote und fährst in Vollkosten günstiger als mit dem Eigenanteil. Und nicht vergessen, mit eigener Versicherung Rabatte einfahren ist auch nicht das Schlechteste.


    Ich hatte schon ein paar Arbeitgeber mit Firmenwagen (war immer Außendienstler), so eine Regelung kenne ich nicht. Maximum war kein Tanken/Laden im Urlaub oder Ausland wenn nicht auf Dienstreise. Sonst ist es kein Benefit.


    So ein hoher Eigenanteil wäre ein Grund den Arbeitgeber zu wechseln, da von Benefit zu reden ist eine Frechheit.

  • muss nur die 0,25% auf Liste + Arbeitsweg zahlen

    Nicht zahlen sondern versteuern ;) Und Arbeitsweg auch nur dann wenn Du eine feste erste Arbeitsstätte hast. Unsere ADler (bundesweit verstreut) zB starten von zu Hause aus ihre Touren und haben somit keinen zu versteuernden Arbeitsweg.


    Das ist kein Benefit, das ist das Gegenteil,

    Sod isses... die Karre müsste Gesamtkosten von Netto >4.500 € im MONAT produzieren damti dieser Privatanteil 10% der Kosten entspricht. Da will ein Arbeitgeber seine/n Arbeitnehmer/in gewaltig über den Tisch ziehen.


    Es sei denn er wollte eigentlich nur ne Karre für 3-400 € oder so im Monat leasen.

    Meine Konfiguration: M4WC8JCM Bestelldatum: 6.8.2025, mit Wunsch-Abholtermin 1. Hälfte Mai 2026

    Baudatum: 19.3.26 (somit "altes" Lenkrad") - Abholung beim Händler: 30.4.2026 (entsprechend meinem Wunsch)

    MB.OS-Versionen:

    1.1.11 bei Auslieferung

    1.3.4 (OTA) ab 19.6.26

    Einmal editiert, zuletzt von Andimp3 ()

  • Moin! finnja

    1. Wie ist das denn bei Deinen Arbeitskollegen konkret geregelt?

    2. Wie kommen denn konkret nur 10% Privatanteil zustande? Bist Du ein ADler oder wohnst Du nur fußläufig vom AG entfernt?


    Konkret nehme ich mal an vor dem BEV: 70t€ Gehalt, SK 3 ohne Kinder, keine Kirche, ca. 10km Weg zur Arbeit: Wenn der FW on top kommt, kostet Dich der Wagen ca. 75€ netto im Monat, bei SK 1 ca. 93,50€ mehr im Monat...

    Bei der hier vorgestellten Methode wären es dann: Ca. 201€ (III) bzw.251€ (I)...

    Ich kenne diese Methode zwar NULL, aber im Zweifel kannst Du natürlich nie im Leben günstiger Auto fahren...

  • Danke für eure vielen Antworten.
    Ich habe tatsächlich keinen Arbeitsweg und starte immer von zu Hause.
    Dann aber jedes Mal ca. 1.000 km.

    Ich bin als ich noch meinen privaten (privat geleast) Smart #1 unterwegs war, immer mit Mietwagen beruflich unterwegs. Diese Kosten hat der AG immer komplett übernommen.
    Allerdings gingen mir die ständig wechselnden Fahrzeuge, Hersteller, Ausstattungen gehörig auf die Nerven.
    Ich möchte gerade bei so vielen Autobahnkilometern ein Fahrzeug, dass ich kenne und das mir ein Maximum an Assistenz und auch Komfort bietet.

    Daher habe ich mich auf diese Regelung eingelassen.
    Den Arbeitgeber möchte ich nicht wechseln, denn ein Arbeitsverhältnis hat noch deutlich mehr Facetten als die finanziellen.
    Aber ich möchte für eine Veränderung bei uns kämpfen und suche weitere Argumente, mit denen ich argumentieren kann.

    Bestellte Konfiguration: MFTDL99F im Dezember 2025 als Firmenwagen
    voraussichtliche Abholung 30.07.2026


    Bisheriges Fahrzeug: Smart #1

  • Moin!

    Wtf, 1000km?!

    Egal, ohne Arbeitsweg wir der Gap ja noch kleiner; insofern monetär betrachtet verschmerzbar und der Zugewinn an Komfort (wenn man nicht ständig wechselnde Autos fahren möchte und diese ja auch stets abholen und wegbringen muss!) wären mir die 100€ an Differenz zur reinen 0,25% Versteuerung nicht egal, aber letztlich akzeptierbar.

    Der CLA ist ein wirklich tolles Langstreckenauto; sehr gute Wahl!