Beiträge von Meik

    dass diese Regelung nicht die Norm ist und es kein gutes Benefit ist.

    Benefit ist gut ... :D


    Das ist kein Benefit, das ist das Gegenteil, da müsstest du schon ziemlich viel km privat fahren um überhaupt von Benefit reden zu können. Je nach Situation würde ich da tatsächlich die Privatnutzung ablehnen, für die 10% Privatfahrten kriegst du auch schon günstige Leasingangebote und fährst in Vollkosten günstiger als mit dem Eigenanteil. Und nicht vergessen, mit eigener Versicherung Rabatte einfahren ist auch nicht das Schlechteste.


    Ich hatte schon ein paar Arbeitgeber mit Firmenwagen (war immer Außendienstler), so eine Regelung kenne ich nicht. Maximum war kein Tanken/Laden im Urlaub oder Ausland wenn nicht auf Dienstreise. Sonst ist es kein Benefit.


    So ein hoher Eigenanteil wäre ein Grund den Arbeitgeber zu wechseln, da von Benefit zu reden ist eine Frechheit.

    Nein, das hast du richtig verstanden.
    An das Finanzamt gehen die 68,25 €, der Rest ist für den AG.

    Da muss es aber eine schriftliche Vereinbarung drüber geben. Betriebsvereinbarung, Dienstwagenüberlassungsvertrag oder wie auch immer benannt.


    Und geh zum Steuerberater, wenn du für die Privatnutzung zahlen musst geht das von der Versteuerung runter, wenn Arbeitsweg dazu kommt kannst du Pendlerpauschale ziehen, ... nichts verschenken. ;)


    Privatnutzung ausschließen geht natürlich auch, aber aufpassen: Der Weg von zu Hause zur Arbeit ist steuerlich eine Privatfahrt! Die wäre damit auch ausgeschlossen -> nochmal Steuerberater.


    Fahrtenbuch schließen mittlerweile die meisten Arbeitgeber aus, die wurden viel zu oft beanstandet und von den Finanzämtern nicht akzeptiert. Da ist dann der Arbeitgeber immer mit im Boot, da hat keiner Bock drauf. Bei dem Eigenanteil wäre fast schon die Überlegung wenn der Arbeitgeber mitmacht das Auto privat zu leasen und die Dienstkilometer mit dem AG abzurechnen.