Winterreifen haben einen höheren Rollwiderstand als Sommerreifen. Das macht sich selbstverständlich spürbar beim Verbrauch bemerkbar. Kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen.
Kann ich wiederum nicht bestätigen, kommt eher auf das Einzelkriterium "Rollwiderstand" an.
War früher deutlich anders, so weit bin ich da bei Dir, aber die letzten Jahre haben sich die Reifen auch weiterentwickelt.
Bei mir lag die letzten Jahre der Mehrverbrauch mit Wintereifen/Ganzjahresreifen gegenüber Sommerreifen bei deutlich unter 1 kWh, wobei ich hier den über Winter eher nassen Straßen den "Schwarzen Peter" zuschiebe.
Hier mal eine KI-Antwort zum Thema:
Für den Verbrauch ist der Rollwiderstand des konkreten Reifens meist wichtiger als nur die Kategorie „Winter“ oder „Sommer“.
Kurzantwort
- Reifenart: Winterreifen haben im Schnitt oft etwas höheren Rollwiderstand als Sommerreifen, weil ihre Gummimischung weicher ist und das Profil stärker auf Grip bei Kälte, Schnee und Nässe ausgelegt ist.
- Eigenschaften des einzelnen Reifens: Innerhalb jeder Kategorie gibt es große Unterschiede. Ein guter Winterreifen kann durchaus weniger Rollwiderstand haben als ein schlechter Sommerreifen.
- Für den Verbrauch zählt also vor allem das konkrete Modell, nicht nur die Reifensorte.
Warum das so ist
Der Rollwiderstand hängt vor allem ab von:
- Gummimischung: Weichere Mischungen verformen sich stärker und brauchen mehr Energie.
- Profilgestaltung: Viele Lamellen und grobe Blöcke erhöhen oft den Rollwiderstand.
- Karkasse und Konstruktion: Ein effizient aufgebauter Reifen kann trotz Winterprofil recht sparsam sein.
- Reifendruck: Zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand deutlich.
- Reifengröße: Breitere und größere Reifen verbrauchen meist mehr.
Winterreifen sind nicht automatisch „verbrauchsintensiv“, aber sie sind im Durchschnitt oft etwas schlechter als sehr effiziente Sommerreifen. Trotzdem gibt es energieeffiziente Winterreifen, die besser abschneiden als manche günstigen oder älteren Sommerreifen.
Kann ein guter Winterreifen besser sein als ein schlechter Sommerreifen?
Ja, absolut.
Wenn du zwei Reifen vergleichst, ist es gut möglich, dass:
- ein moderner Premium-Winterreifen mit guter Effizienzklasse
- einen billigen oder älteren Sommerreifen mit höherem Rollwiderstand
beim Verbrauch schlägt.
Das liegt daran, dass die Streuung innerhalb einer Reifenkategorie groß ist. „Sommerreifen“ heißt nicht automatisch „sparsam“, und „Winterreifen“ heißt nicht automatisch „ineffizient“.
Was ist in der Praxis wichtiger?
Wenn du auf den Verbrauch schaust, solltest du eher auf diese Punkte achten:
- EU-Reifenlabel / Rollwiderstandsklasse
- Das ist oft der beste schnelle Hinweis.
- Ein Reifen mit besserer Effizienzklasse spart messbar Kraftstoff.
- Reifendruck
- Oft der größte Hebel im Alltag.
- Schon leicht zu wenig Druck kann den Verbrauch erhöhen.
- Reifengröße und Breite
- Schmalere Reifen rollen meist leichter.
- Größere Felgen mit breiten Reifen erhöhen oft den Verbrauch.
- Alter und Zustand
- Abgenutzte oder falsch gelagerte Reifen können sich anders verhalten.
- Beschädigungen oder ungleichmäßiger Abrieb verschlechtern die Effizienz.
Fazit
Ja, ein guter Winterreifen kann weniger Rollwiderstand haben als ein schlechter Sommerreifen.
Für den Verbrauch ist also nicht nur die Reifensorte entscheidend, sondern vor allem das konkrete Reifenmodell, seine Konstruktion und der Reifendruck.