Beiträge von R107-Fan

    Ich habe einen m.E. interessanten Artikel zum Thema gefunden. Dort werden viele Aspekte am Beispiel VW/Elli recht anschaulich dargestellt, auch die steuerlichen. U.a. heißt es dort "Steuerlich ist unklar, ob ein Bonus (...) bei Privatkunden eine Gewerbeanmeldung oder Steuerpflicht auslöst". Und am Schluss "Die Technik steht seit Jahren. Ein Teil der Regulierung steht seit Januar. Der Rest ist Vollzug in mehr als 850 Verteilnetzgebieten."

    Das klingt irgendwie schon sehr deutsch, wonach jede denkbare Kleinigkeit bis ins absolut letzte Detail exakt nachweisbar geregelt sein muss. Natürlich sind Regularien notwendig, aber muss es wirklich immer derart kompliziert und zeitraubend sein?

    …und 70% bis 80% der CLA Fahrer sind raus, weil nur für Private, also keine Firmenwägen. Vermutlich wegen Steuergedöns. :D

    Mit Sicherheit wegen der Steuer, soll es doch eine Vergütung geben, wenn man dem Netzbetreiber bzw. Stromlieferanten bei V2G die Möglichkeit gibt, die Batterie entsprechend zu nutzen. Das wäre ja die absolute Hölle für unsere Finanzbehörden, wenn die da auch nur einen Cent nicht bekämen, weil eine KWh, die auf Firmenkosten geladen wurde, auf diese Weise dem Privatmann vergütet würde. So was geht in Deutschland absolut überhaupt gar nie nicht. :P

    Bei mir war das früher so, dass die Versteuerung natürlich gemäß gesetzlicher Vorgaben berechnet wurde. Darüber hinaus liegt es aber im Ermessen des Arbeitgebers, wie er weiter vorgeht. Das kann die Übernahme der Versteuerung der Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte i.S. der Pauschalversteuerung sein - oder auch nicht. Das kann eine zusätzliche "Leasingrate" sein, die der AN bezahlen muss, ggf. gekoppelt an gewisse Wertgrenzen o.ä. So etwas sollte eigentlich im Arbeitsvertrag oder auch in einem Zusatzvertrag zur Fahrzeugüberlassung geregelt sein, bei mir war das jedenfalls so.

    Ich glaube die Autohersteller haben keinen Bock drauf. Das macht die Konstruktion komplexer und teurer und vor allem der Impact bei der Akkugarantie dürfte abschrecken. Und wenn die Speicherpreise weiter so fallen, gibt’s auch gar keinen großen Anreiz mehr für V2H oder V2G.

    Wer leistet sich denn den Luxus bzw. die Mehrkosten. Das dürfte nur ein ganz kleiner Teil sein. Ist ja mehr Spielerei denn sinnvolle Investition.

    Wenn man das richtig steuert (max. Lade-/Entladestrom, genutzte Kapazität, max. Ladehöhe, min. Entladetiefe usw.), dann kann das die Lebensdauer des Akkus sogar positiv beeinflussen, weil nur geringe Ladeströme fließen. Die Zahl der Zyklen, die zusätzlich genutzt werden, dürfte sich ebenfalls in Grenzen halten, und spätestens bei LFP spielt das quasi keine Rolle mehr. Wo ich Dir Recht gebe ist bei den drastisch sinkenden Kosten der Batterien generell, speziell im stationären Bereich, wo inzwischen fast nur noch LFP eingebaut wird. Die sind günstiger, robuster und langlebiger als NMC, und das Mehrgewicht spielt keine Rolle.

    Der Link funktioniert leider nicht, zumindest bei mir.


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    Dem kann ich nur zustimmen... dieser Vergleich mit dem Energieäquivalent von Benzin/Diesel ist zwar physikalisch interesannt aber unter Strich für den Anwender vollkommen egal, denn da interessieren nunmal Reichweite und Kosten.


    Das die Effizienz selbst von laut unserem BK "hocheffizienten Verbrennern" immer gnadenlos schlecht braucht man sich meiner nach in einem BEV-Forum nicht als Honig ums Maul zu schmieren, denn was nutzt mir das wenn ich dann mit nem großen Wohnanhänger nur 300km weit komme und bei dem oben genannten Verbrauch von 30-35 kWh auf Strecke (als nicht beim Laden über die häusliche PV) dann mindesten 12,30-14,35 (günstiger Ionity Tarif) verballere ? Keine Ahnung was ein Verbrenner dann so vebraucht aber in der Konstellation schmilzt halt der Vorteil bei den Energiekosten bei steigendem Zeitaufwand fürs Energie nachfüllen.


    Das ist jetzt gar nicht negativ gemeint sondern schlichtweg ein Darstellung des Sachverhalts ohne beschönigenden Blick auf das Energieäquivalent.

    Ich verweise auf meinen Beitrag mit dem Link zu Youtube. Ich denke, eine Verdoppelung des Verbrauchs bei Anhängerbetrieb mit Wohnwagen ist beim Verbrenner das Mindeste, was man kalkulieren sollte. Dann sind wir schnell bei 10+ Liter Diesel, d.h. bei derzeit über 20€. Man kann es rechnen, wie man möchte, der Kostenvorteil des BEV bleibt. Der einzige tatsächliche Nachteil sind die (eventuell sehr viel) häufigeren Stopps zum Laden.