Beiträge von CyWS

    Wie kann man das nicht merken wenn man wie vorgeschrieben die Hand am Lenkrad und den Blick auf der Straße hat ?


    Andimp3 ich würde jetzt vermuten indem man ein Level 2 Assist als Hands-Free-Driving missbraucht (wie viele Tesla-Fahrer das auch tun und einwerten).

    Ich kann nur für mich sprechen und mein Model 3 hatte noch die Drehmoment Erkennung.


    Da war es genau das Gegenteil. Ich musste das Lenkrad gut im Griff haben oder zumindest eine Hand musste Gegendruck geben. Nicht zu viel, denn dann gab es „Ding-Dong“ und das Lenkrad springt regelrecht in die Richtung, in welche ich gedrückt habe.


    Ich sag auch garnicht, dass das das beste mögliche Verhalten ist. Im Gegenteil, viele Umsteiger kommen damit gar nicht klar und ich habe auch ein paar Wochen gebraucht, um die Balance von tu viel und zu wenig Drehmoment zu finden. Die Kritik im Tesla Forum ist dazu ganz allgemein auch sehr groß.


    Im Vergleich zum CLA ist es aber eine Umstellung und um die geht es doch hier im Thread.

    Wenn ich im CLA das Lenkrad stur festhalte, habe ich den Eindruck vollständig selbst zu lenken. Ich kann dann nicht feststellen, ob und wie viel mich das System unterstützt. Im Tesla ist es unmöglich den Unterschied nicht zu spüren. Das ist worauf wir hingewiesen haben.


    Wie und WANN soll das Auto dich denn genau vorwarnen mit "Achtung, die Lenkunterstützung wird gleich eingestellt".

    Welche Reaktionszeit hat der Fahrer? Welche Reaktionszeit muss das System haben um auf unvorhergesehenes zu reagieren?

    bei L2 bis L2++ GAR nicht. Ich als Fahrer muss übernehmen. Sofort, ohne Übergabezeit.

    Und genau das meine ich ja. Im CLA merke ich nicht, wann ich übernehme, im Tesla merke ich es. Ergo lenke ich im CLA selbst.

    Er scheint da nicht unbedingt nach Markierungen zu gehen. Habe absichtlich mit einer erkannten Lücke Abstand parken lassen, um zu sehen, ob tatsächlich noch ein Auto rein passen würde. Hat er anstandslos gemacht.

    Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Es geht auch ohne Anhaltspunkte, aber manchmal wird dann ne komische Lücke erkannt und manchmal gar nix. Ich denke halt, dass irgendwelche optischen Anhaltspunkte es dem System einfacher machen.

    Jetzt kann ich umso weniger verstehen, wieso man gegen sein Auto kämpfen möchte, statt MIT seinem Auto zu fahren. Und das macht Mercedes sehr gut. Das wird sich auch bei der C-Klasse oder beim GLC *NICHT* ändern. Wer's braucht ständig gegen sein Auto lenken zu müssen für den ist Benz definitiv die falsche Wahl.

    Im Tesla kämpfst du nicht dagegen. Du gibst ab und greifst nur ein, wenn das Auto Mist macht (was ab und zu auch passiert). Deshalb Lenkrad stabil festhalten, aber nicht aktiv selbst lenken. Dafür gibts einen Widerstand, den man nicht überschreiten soll.


    Dieser Widerstand fehlt dem CLA und das ist für mich jetzt eine Umgewöhnung. Deshalb mal die Frage (auch im Sinne des Threads): Wie muss ich das Lenkrad im CLA denn halten, dass der Lenkassistent nicht rausspringt? Das konnte ich auf 3.000km noch nicht gut rausfinden.

    Wobei ja, wenn das auch für D/EU, der Drive.Assist Pro (Plus ?) nicht gekauft sondern ausschließlich als Abo gebucht werden kann. Das macht meines erachtens auch Sinn da der ja zwingend auf Online-Daten angewiesen ist und man die sicher nicht noch in 20 Jahren für das Fahrzeug anbieten will.

    Echt? Der einfache MB.Drive Assist ist ja zum Kauf verfügbar, aber der Spurwechsel ist an das Navi Paket mit 7 Jahren Laufzeit gekoppelt. Warum sollten Plus und Pro da höhere Anforderungen haben? Die Systeme müssen ja grundsätzlich offline funktionieren und prüfen per Karten ja nur, ob sie aktiviert werden dürfen usw.

    Ich habe tatsächlich ein paar Wochen gebraucht um im CLA den Unterschied zwischen aktiven und inaktiven Lenkassistent zu merken. Auch jetzt übersteuere ich noch oft auf der Landstraße und ob der CLA selbst eine Rettungsgasse bilden würde, kann ich nicht sagen, weil ich zu fest zugreife.

    Im Tesla wird einem das aberzogen. Mein älteres Model 3 wollte immer ein konstantes leichtes Drehmoment zur Handerkennung, aber auf keinen Fall zu viel. Da kann man in keinem Fall mitlenken.


    MB.Drive Assist bis vMax nutze ich auch durchaus gerne. Der Spurwechsel ist ja regulatorisch bedingt bei Mercedes und Tesla gleichermaßen langsam und der bricht mit häufig ab. Auf gerader Strecke mit weniger Verkehr geht’s.

    Der EAP entspricht im CLA dem MB.Drive Assist (Spurhalten und auf der Autobahn Spur wechseln) und MB.Drive Parking Assist (automatisch einparken). Die Pakete kann man bei der Bestellung dauerhaft mitkaufen oder nachträglich abonnieren.

    Das Spurhalten und Spurwechseln muss man aber erstmalig im Menü aktivieren. Danach dann einfach links am Lenkrad den Tempomat aktivieren und der Lenkassistent aktiviert sich mit. Da gibt dann ein Icon im Fahrerdisplay.


    Spiegel absenken kann man aktivieren, indem man den Schalter zum Spiegel rechts einstellen aktiviert.


    Die Fenster schließen sich nur, wenn man lange auf schließen auf der Fernbedienung drückt. Wenn es regnet, gehen alle Fenster bis auf einen kleinen Spalt zu. Der Spalt soll wohl verhindern, dass eventuell im Fahrzeug zurück gelassene Personen oder Tiere in Gefahr geraten.