Beiträge von R107-Fan

    Autsch.

    Kommt halt leider vor, hatte ich auch ein, zwei Mal bei über 30 Jahreswagen. Ist nur ein Unterschied, ob irgendwas verkratzt ist und aufpoliert werden muss, oder ob es wirklich einen massiven Schaden gegeben hat. Das erfährt man aber leider nicht. Mir ist es selbst in meiner aktiven Zeit und eigentlich guter Kontakte in viele Teile des Unternehmens nie gelungen, genau herauszufinden, was los war.

    Das stimmt so pauschalt nicht, aber es Bedarf einer ABE/ECE/Einzelabnahme. Es gibt sogar getönte Folien mit ABE.


    https://www.adac.de/rund-ums-f…enen-vorschriften/strafen


    Soweit mir bekannt muss vor allem die Lichtdurchlässigkeit nach Folierung immer noch bei mindestens 70% liegen.

    Dein letzter Satz ist der eigentlich entscheidende, egal, ob es 70% sind oder ein anderer Wert. Schwierig wird es dann, wenn die Scheiben ab Werk bereits einen Schutz und damit eine (eventuell auch nur leicht) reduzierte Lichtdurchlässigkeit besitzen. Dann kann eine Folie, die in einem Fahrzeug ohne werkseitige Beschichtung erlaubt ist, in einem Fahrzeug mit Beschichtung nicht erlaubt sein. Wenn ich so etwas machen wollte, dann würde ich mich auf jeden Fall an einen spezialisierten Betrieb wenden. Darüber hinaus muss die ABG für eine solche Folie immer im Fahrzeug mitgeführt werden.

    Ganz so viele hatte ich nicht aber mit dem C118-250e habe ich darüber den ein oder anderen Ladegutschein erwirtschaftet ohne anders zu fahren als ich ohnehin fahre.

    Dummerweise wurden die Gutscheine aber sehr bald wieder abgeschafft. Ist wahrscheinlich zu teuer geworden. Aber vor kurzem kam die Mitteilung, dass das System umgebaut wird und dann attraktiver werden soll. Ich habe allerdings keine wirklichen Erwartungen, dass das "attraktiv" wird.

    Ich kenne das aus der IT so, dass der Download im Hintergrund stattfindet, wenn eine Online-Verbindung besteht, gerne auch in mehreren Teilen. Erst, wenn die Daten vollständig lokal vorliegen, wird das eigentliche Update gestartet, ggf. auch erst, nachdem der Benutzer dem ausdrücklich zugestimmt hat. Robustere Varianten laufen auch einfach während des Betriebs im Hintergrund durch und werden beim nächsten Systemstart aktiv. Beim EQA hatte ich schon beides, aber noch nie verbunden mit der Aufforderung, das Auto eine Zeit lang verschlossen stehen zu lassen und nicht zu benutzen, wie das hier im Forum bereits berichtet wurde.

    Man sollte von den kleinen 1-Kilo Löschern nur keine Wunder erwarten, die helfen höchstens, wenn man einen Brand ganz früh entdeckt. Ich habe mal ein Video auf Youtube gesehen, da hatte ein BMW während der Fahrt angefangen zu qualmen. Runter von der Autobahn, rechts ran. Mehrere Autofahrer haben versucht, mit ihren Löschern zu helfen. Bis die Feuerwehr kam, war das Fahrzeug trotzdem ausgebrannt, erst mit Schaum war das Feuer dann endgültig aus. Immerhin wurde niemand verletzt und die Insassen konnten auch noch ihre persönlichen Sachen retten.

    Über den Service der hoffentlich vorhandenen Rechtsschutzversicherung ist so ein anwaltliches Schreiben schnell mal verschickt :)

    Damit ist man zwar formal natürlich abgesichert (was sicher nicht verkehrt ist), aber eine Lösung hat man halt leider immer noch nicht.


    Das Thema Zertifizierung in Europa ist für mich ein Musterbeispiel ausufernder Bürokratie. Ein Beispiel: warum ist beim Neustart des Fahrzeugs immer wieder derselbe Fahrmodus (typischerweise C) aktiv, und nicht der zuletzt gewählte? Weil man die Fahrzeuge sonst für jeden anderen Fahrmodus, der beim Einschalten des Fahrzeugs aktiviert ist, erneut zertifizieren muss. Und das macht viel Aufwand und kostet enormes Geld. Ich habe in einem anderen Forum mal eine Diskussion zu diesem Thema gefunden, wo es auch Rückmeldungen von Teilnehmern gab, die in der MB Entwicklung arbeiten. Was da für Beispiele kamen zeigt (auch), warum sich die europäische Autoindustrie bei vielen Dingen schwer tut. Für mich eine völlige Überregulierung.

    Solche Pauschalaussagen sind, genau so pauschal gesagt, mindestens unzutreffend und wenig hilfreich.

    Nichts ist immer in einer Schublade unterzubringen.

    Das sehe ich genauso. Ein solches Betriebssystem besteht aus mehreren Millionen Zeilen Code. Das ist nie vollständig fehlerfrei, und es ist eine unfassbar komplexe Sache, so etwas zu entwickeln und zu pflegen. Auch ich ärgere mich, wenn etwas nicht funktioniert. Aber ich erkenne an, dass mit Hochdruck daran gearbeitet wird, Fehler zu beseitigen. Das zeigen allein schon die schnellen Updates, wenn Fehler bekannt werden.

    Aus Sicherheitsgründen und wegen Datenschutz wird der DigitaleFahrzeugschlüssel exklusiv von MercedesLogistik ausgeliefert und jedem CLA Kunden persönlich überreicht. Das dauert eben etwas länger…

    Wieso erinnert mich dieser Post daran, als wir damals die neue Kollegin gebeten haben, im Lager ein WLAN-Kabel zu besorgen? ;)