Ich konnte gestern zum Thema "Phantombremsung" endlich mal was testen und bin mir jetzt ziemlich sicher, dass ein Teil unvorhergesehener Abbremsungen auf die streckenbasierte Geschwindigkeitsanpassung zurückzuführen sind.
Hierzu eine kleine Theorie meinerseits - mich würde es freuen, wenn ihr das mal gegentestet.
Grundlage: Kartenmaterial und Routen basieren prinzipiell auf Vektoren, auch Kurven sind genaugenommen viele gerade Striche hintereinander. Das könnt ihr besonders gut sehen, wenn ihr bei einer Routenführung mal soweit rein zoomt wie möglich.
Test: Ich habe hier auf einer Strecke (Bundesstraße), bei der ich sehr oft lange fahre, an einer von rechts kommenden Straße (T-Einmündung) *JEDESMAL* eine Bremsung feststellen können. An der Stelle ist keine besondere Geschwindigkeitsbegrenzung. Auf Grund des Aufbaus von Kartenmaterial ist mir schon häufiger aufgefallen, dass an bestimmten Stellen ein "Knick" in den Daten ist. Das führt auch zu so skurrilen Situationen, dass z.B. auf eigentlich komplett geraden Straßen die Ansage im Navi "Jetzt links abbiegen" kommt - obwohl es nur geradeaus geht. Passiert selten, aber existiert. In der Karte ist dann auch fast immer ein "Knick" erkennbar.
Ich habe also gestern kurz bevor ich an besagter Stelle vorbeikam die Anpassung der Geschwindigkeit deaktiviert. Und siehe da: Der Fehler kam nicht mehr.
Testet es mal, falls ihr auch Stellen habt wo das Fahrzeug unerklärlicherweise IMMER bremst. Macht die Anpassung aus und schaut, ob es immernoch auftritt. Und zoomt auch mal komplett rein an der Stelle, ob euch was auffällt.
Die einzige Lösung wäre, dass Kartendaten geglättet werden müssten und solche Stellen identifiziert werden. Vllt. wird es mit Kartenupdates irgendwann besser. Ich würde zumindest die Schuld da nicht unbedingt auf das Auto schieben.