SteMo als Backup. Schlechte Sicht, verd(r)eckte Schilder, Schnee usw.
Eine nur visuell basierte Erkennung ist nicht ausreichend
Ein verdrecktes oder zugeschneites Schild kann ich auch als Mensch nicht immer erkennen und muss mich dann auch nicht daran halten (ja, ich weiß, wenn es meine "Heimatstrecke" ist, ist das was anderes).
Genau deshalb haben Vorfahrt-Gewähren- und Stopschilder ja die markante Form.
Wenn ich zwei verschiedene Quellen habe, muss ich darauf "intelligent" reagieren:
1. Hier in der Gegend ist einmal im Jahr auf einer Strecke Tempo 30 wegen Volksfest. Das sollte die VZE erkennen, wenn das Schild gut sichtbar ist. Wenn überhaupt nichts "schildähnliches" zu sehen ist, darf es auch nicht aus der Datenbank "übersteuert" werden, wie vor zwei Jahren, als wohl genau während dieser Zeit diese Straße aktualisiert wurde.
2. Wenn die VZE meint, auf der Autobahn plötzlich ein "5-km"-Schild zu entdecken, fehlen da gewisse Regeln im Algorithmus. Zumindest in Deutschland gibt es sowas nicht. Dann kann das Auto gerne piepsen, aber bitte nicht bei Tempo 150 eine Vollbremsung hinlegen!
3. Wenn ein durchgestrichenes Schild in einer Baustelle versehentlich erkannt wird, und das Auto plötzlich auf 130 beschleunigt, ist das gefährlich für mich und andere
Natürlich ist das ein schwieriges und komplexes Thema, insbesondere im Ausland gibt es tlw. sehr abweichende Schilder. Aber Mercedes tut immer so, als wäre das teilautomatische Fahren im nächsten Modelljahr verfügbar - und dafür ist die Qualität der VZE einfach noch weit entfernt von tauglich.