Beiträge von R107-Fan

    Auf dem dritten Bild wird das Thema "Waschanlagenmodus" beschrieben. Heißt das, dass dieser verändert wurde, oder heißt das, dass es ihn zuvor noch nicht gab?

    Ich glaube mit dieser Abkürzung werden ganz viele Foriste, die wie auch ich keine (Ex-)Mitarbeiter von MB sind nicht direkt was anfangen können.

    Sorry, aber da ist der Gaul mit mir wohl etwas durchgegangen. Das steht (oder stand) für Mercedes Benz Vertrieb Deutschland. Wie auch immer die Nachfolgeorganisation jetzt heißt spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Aber die sind für diese Themen als Organisation nun mal verantwortlich.

    Als Chef.in würde ich schon wollen und erwarten, daß sich meine Mitarbeiter.innen dafür einsetzen, daß die eigene Firma nicht übers Ohr gehauen wird!?

    Sogar wenn ich Chef.in von BW oder DB o.ä. wäre!

    Wer weiss denn, ob das in der Buchhaltung irgend jemandem auffällt? Eher nicht, meine ich.

    ;)

    Ein Fuhrparkmanagement gibt es i.d.R. nur, wenn eine größere Anzahl Fahrzeuge vorhanden ist. Die Leute dort gibt es auch für solche Aufgaben, und die kennen ihre Ansprechpartner beim jeweiligen Lieferanten/Händler auch viel besser als der Nutzer. Als Mitarbeiter würde ich die natürlich auf diese Situation hinweisen und ausdrücklich um Unterstützung bitten, und zwar schriftlich, z.B. per Mail.

    Meiner steht schon beim Händler, aber weil der ausliefernde Verkäufer jetzt im Urlaub und dann auf Fortbildung ist, bekomme ich den Wagen erst in drei Wochen. Von mir aus könnte mir der Hausmeister den Wagen übergeben, damit ich ihn schneller bekomme, aber da ist offenbar nichts zu machen. X/

    Das würde ich als Begründung unter keinen Umständen akzeptieren. Für was gibt es eigentlich Vertreter? Bleibt die gesamte Arbeit des Verkäufers dann einfach liegen? Denen würde ich täglich auf die Nerven gehen und mich außerdem bei der MBVD beschweren. Das ist eine Unverschämtheit, und dem Händler würde ich klar machen, dass er für mich gestorben ist und dass ich die Geschichte bei jeder sich bietenden Gelegenheit weiter erzählen werde.

    Egal, ob da für Privatleute und gewerbliches Leasing die gleichen oder unterschiedliche Regeln gelten, das Verhalten der Werkstatt ist eine absolute Unverschämtheit und ein Armutszeugnis. Der Fuhrpark muss das in jedem Fall klären, und deren Aufgabe ist es eigentlich auch, für die Mobilität des Fahrers zu sorgen, u.a. dafür sind die schließlich da. Ich drücke die Daumen, dass das bald was wird.


    Ich selbst hatte vor Jahren mal einen Fall mit einem Defekt, zu dem MB erst eine Reparaturanleitung entwickeln musste, weil es diesen Defekt zuvor so noch nie gegeben hatte. Das zog sich alles längere Zeit hin. Ich wurde absolut vorbildlich behandelt. Ein kostenloses (außer Sprit natürlich) Ersatzfahrzeug habe ich selbstverständlich bekommen. Das habe ich einen Tag vor der Fertigstellung meines Fahrzeugs zurückgegeben, weil ich einige Tage verreist bin. Mein Sohn hat das Fahrzeug dann abgeholt und ich habe für diesen einen Tag, an dem ich weder mein Auto noch ein Ersatzfahrzeug hatte, bei der Fahrzeugabrechnung einen Tag Nutzungsausfallentschädigung bekommen. Besser geht es in so einer ärgerlichen Situation nicht. So kann es glücklicherweise auch gehen, und das sollte eigentlich die Regel sein.

    Das Balancing ist beim Vollladen eine schlichte Notwendigkeit. Ich habe mich mit den Dingen vor gut 30 Jahren intensiv beschäftigt, als das Modellfliegen mit Elektroantrieb so richtig in Schwung kam. Damals war das alles noch viel heikler, weil weniger ausgereift als heute.


    Wenn eine Zelle geladen wird, dann erreicht sie irgendwann ihre Ladeschlussspannung. Das ist die Spannung, die die Zelle maximal erreichen darf. Wird sie auch nur wenige Millivolt darüber geladen, wird sie beschädigt oder sogar thermisch zerstört, sprich sie kann anfangen zu brennen. Schaltet man den Ladevorgang zu früh ab, verschenkt man Leistung. Die Toleranzen sind also äußerst gering. Da so eine Batterie im Auto aus sehr vielen einzelnen Zellen besteht, und diese Zellen weder alle exakt gleich schnell laden noch beim Ladebeginn alle die exakt gleiche Ausgangsspannung und Restkapazität aufweisen, muss während des Ladevorgangs bei jeder einzelnen Zelle ständig überprüft werden, ob die Ladeschlussspannung bald erreicht ist. Je näher man dieser kommt, desto weiter wird der Ladestrom reduziert. Sobald eine Zelle voll ist, wird diese nur noch gelegentlich mit einem kurzen Impuls "nachgeladen", damit sie nicht wieder unter ihre optimale Ladeschlussspannung fällt, während die übrigen Zellen weiter geladen werden. Theoretisch geht das solange, bis die letzte Zelle voll ist, wie die Hersteller das in der Praxis lösen, weiß ich natürlich auch nicht, und verraten werden die das auch nicht unbedingt. Durch diesen Vorgang erreichen die Zellen eine möglichst exakt gleiche Ist-Spannung und Ist-Kapazität, d.h. sie werden ausbalanciert. Natürlich könnte das ein Batterieexperte noch sehr viel detaillierter erklären, aber prinzipiell läuft das so.

    Ich vermute mal, dass das so ähnlich laufen könnte, wie beim Roaming im Mobilfunk-Bereich. Das war auch etliche Jahre lang völliges Chaos, und die EU und unsere Politiker haben geredet, zugeschaut und nichts gemacht. Irgendwann hat die Branche dann derart maßlos überzogen, dass gleich der große Hammer ausgepackt wurde, und jetzt gibt es innerhalb der EU eine - erstaunlich verbraucherfreundliche - Regelung. Bis dahin könnte es allerdings bei den Ladenetzen noch einige Jahre dauern. Am wenigstens verstehe ich dabei allerdings die kleinen Anbieter, wie z.B. Stadtwerke, die selbst von den eigenen Kunden an langsamen Säulen (d.h. AC und DC mit max. 50KW) teilweise Preise von deutlich mehr als 50 Cent haben wollen. So vertreibt man Kunden.