Letzten Mittwoch hat es mich auch erwischt: Morgens losgefahren und der ACC ging nicht. Im Büro angekommen und der Werkstatt geschrieben. Antwort kam umgehend, ich solle mich über die ME-Taste (SOS) beim Support melden.
Das habe ich dann auch getan (nun weiß ich wenigstens wie der Notruf funktioniert). Nach 18 Minuten und 3 Gesprächspartnern wurde vereinbart: Die schicken mir eine Email, auf die ich mit Bildern und einer genauen Beschreibung des Problems antworten soll
. Bevor ich mich an die Beantwortung der Email gemacht habe, habe ich den CLA nochmal getestet und siehe da: ACC funktionierte. Also kurz auf die Email geantwortet, dass alles wieder funktioniert und mich bedankt. Heute Morgen losgefahren und täddäää: ACC funktioniert nicht. Egal, dachte ich, fahre seit gestern mit der starken Reku, um das mal zu testen. Auch mit der Hoffnung verbunden, dass es heute Nachmittag wieder funktioniert.
Wenn nur ab und zu das ACC streikt kann ich damit leben. Wenn mann allerdings liest, welche Probleme andere Fahrer haben, fällt mir folgender Satz ein:
Früher sagte man "einmal mit Profis arbeiten", heute muss man leider immer öfter sagen "einmal ohne Nichtskönner arbeiten". Und das betrifft nicht nur MB sondern (alle) andere(n) Hersteller. Von VW / Skoda kenne ich das selbst und von allen anderen Herstellern kann man darüber lesen. Klar erwarten wir alle, dass ein neues Auto (zumindest "zu 99%") funktioniert. Es stellt sich dann die Frage: Wer soll diese Autos entwickeln und fehlerfrei bauen?
Vielleicht erwartet man / wir / wer auch immer einfach zu viel, zu viel Neues in zu kurzer Zeit. Lädt der Benz mit 320 kW, kommt BMW mit 400 kW, dann kommt BYD mit 450 kW u.s.w.
Und dann sitzen da irgendwelche Entscheider, die irgendwelche Entscheidungen - vielleicht auch mit KI (keine Intelligenz) treffen. Und wessen CLA fehlerfrei fährt oder nicht, ist einfach Glückssache - wie so vieles im Leben.
Nun aber genug philosophiert.
Wünsche euch allen einen guten Wochenstart und funktionierende Autos - egal welcher Marke.