Beiträge von Spacejet

    Ich frage mich wer die Schuld und die Kosten tragen würde wenn durch so eine Notbremsung ein Auffahrunfall entstehen würde. Der Fahrer hat keine Chance die Notbremsung zu verhindern. Der auslösende Autofahrer ist zwar zügig an eine Kreuzung herangefahren aber hatte wirklich keine Not noch rechtzeitig bremsen zu können (Keine Notbremsung).
    Vielleicht wird es bald eine Anpassung im Straßenverkehrsgesetz geben dass es verboten ist ein Assistenzsystem eines Premiumfahrzeuges durch zu forsche Fahrweise zu erschrecken.

    Und die zweite Frage wo die Bevormundung des Fahrers durch die Assistenzsysteme aufhört. Demnächst erkennt das Radar auch herabfallende Steine von Autobahnbrücken oder herabfallende Felsbrocken. Wenn dann doch nur ein Tennisball oder ein Vogel im Beutemodus unterwegs war hat man halt Pech gehabt. Es hätte ja auch ein Stein sein können.


    Ich bin mir nicht sicher ob Mercedes (und wohl nicht einige andere Hersteller) auf dem richtigen Weg sind

    Ich befürchte auch dass Mercedes das so sehen wird. Das seitlich auf der Nebenstraße kommende Auto habe ich gesehen und mir keinerlei Sorgen gemacht. Es war alles noch im Rahmen. Keine gefährliche Fahrweise. Der andere Fahrer hatte noch reichlich Zeit vor der Kreuzung zum stehen zu kommen. Ich denke dass man hier das System noch verbessern sollte. Alternativ sollte man die einzelnen Funktionen (nicht den kompletten Bremsassistenten) dauerhaft deaktivieren können. Es geht auch um das Thema der Priorisierung von Radar vor Kamera. Die Kamera hätte evtl. gesehen dass das Fahrzeug bremst und daher kein Problem sein sollte. Das Radar dagegen rechnet nur mit Vektoren und der aktuellen Geschwindigkeit.
    Genau aus diesem Grund wurde ich auch schon zweimal in einem Tunnel in einer Linkskurve mit einem ohrenbetäubenden Knall und Gurtstraffer erschreckt. Jedesmal kam ein LKW auf der Gegenfahrbahn genau im Scheitelpunkt der Kurve entgegen. Ich vermute das Radargerät hat nur die Vektoren verglichen und einen Crash erkannt obwohl die Videoüberwachung die Kurve und den Streckenverlauf erkannt hätte.

    Hallo,

    ich hatte letzten Donnerstag eine unschöne Erfahrung mit einer vom Auto initiierten Vollbremsung. Ich fuhr auf einer breiten geraden Bundesstraße am Ende einer Autoschlange die sich mit ca. 80 km/h fortbewegte. Ich hatte ca. 100m Abstand zu dem vorausfahrenden Auto. Dann kam der Pulk von Autos an einer kleinen Kreuzung einer kleinen Nebenstraße vorbei. Von Rechts näherte sich ein Fahrzeug auch mit ca. 80 km/h im 90 Grad Winkel zur Bundesstraße.. Dieses Fahrzeug verzögerte jedoch relativ spät. Ich denke es war ein Stoppschild an der Kreuzung um von der Nebenstraße in die Bundesstraße einbiegen zu können.
    Ich habe mir keinerlei Sorgen wegen diesem Fahrzeug auf der Nebenstraße gemacht und hätte sicherlich keinen Grund gesehen die Geschwindigkeit zu verringern. Der CLA sah das anders. Ohne Vorwarnung leitete er eine Vollbremsung bis auf unter 30 km/h mit begleitendem Gurtspanner ein. Das ging so schnell dass ich keine Zeit hatte mit dem Strompedal gegen zu steuern. Wenn in diesem Moment ein Fahrzeug hinter mir gefahren wäre hätte es mit Sicherheit einen Unfall gegeben.

    Ich hatte keinen "Autopilot" oder wie das bei Mercedes genannt wird aktiviert. Die Frage ist, ob der CLA auch so reagiert hätte wenn ein Fahrzeug hinter mir gefahren wäre ?
    Seit Oktober fahr ich jetzt mit dem CLA aber so etwas ist mir neu.

    Das kann dann einige Zeit dauern. Bei mir ging es eine Woche. Nach 2 Tagen hatte ich eine Meldung in der App dass der 12V Ladestand niedrig ist. Wenn in der Werkstatt die Software heruntergeladen wird obwohl das Fahrzeug aus ist geht das zu Lasten der 12V Batterie. In der Werkstatt wurde dann ein 12V Ladegerät angeschlossen.

    ..

    Leider wurde das runterladen bei 89% abgebrochen und bekomme den Hinweis: Das Update wurde abgebrochen. Gegebenenfalls erhalte ich in Kürze ein neues Update.

    Hat einer von Euch, ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Ja mit der Folge dass es danach manchmal beim Starten des Fahrzeuges nur schwarze Bildschirme gab. Auto ist fahrbereit aber man fährt ohne Bildschirme. Auto abschließen und nach 2 Stunden wieder aufmachen soll helfen. Bei mir hat es einmal schon nach 20 Minuten wieder geklappt. Lt. Mercedes ist im aktuellen Update das Problem behoben und es soll durch ein abgebrochenes Update zu dem Problem gekommen sein.

    So wie ich den Mechaniker verstanden habe dauert in der Werkstatt das Software Update (bei meinem Wagen war wohl ein größeres Update) mehr als 6 Stunden. Dann brach das Update ab und ein Steuergerät blieb im "Test"-Modus. Das Fahrzeug war dann zwar fahrbereit, durfte aber aus Sicherheitsgründen nicht mehr vom Kunden gefahren werden. Mercedes mußte sich mit einschalten und eine andere Software zur Verfügung stellen. Das dauerte dann auch wieder ein bis zwei Tage. Und nach einer Woche war das Fahrzeug wieder fahrbereit. Wie soll so etwas OTA funktionieren ? Die Fahrzeuge stehen dann dort wo das OTA Update installiert wurde und warten auf eine Reaktion von Mercedes.

    Ich vermute dass deswegen nur sehr gut ausgetestete Versionen über OTA ausgerollt werden. Einmal hatte ich ein OTA Update wo auch nicht funktioniert hat und ich habe die Meldung erhalten dass auf die letzte Version zurück gegangen wurde.

    Ich möchte nicht in der Verantwortung für die Software bei Mercedes stehen. Da sind Softwareversionen der unterschiedlichsten Steuergeräte und Hersteller die alle zusammenarbeiten müssen. Das dürfte auf lange Zeit immer mal wieder für spannende Situationen sorgen.