Der Umbau der originalen Steckdose ist für mich unnötig und zu aufwendig. Der schlechte mechanische Halt des Steckers in der Dose führte bei mir schon öfter zu Kontaktproblemen und verbrutzelnden Steckern.
Daher habe ich schon länger das Kabel der Kühlbox mit einer anderen, robusteren Steckverbindung versehen.
Dessen Ende habe ich jetzt mit der erwähnten Kontaktfeder (A0045455226) versehen und in die Sicherungsbox im Kofferraum eingesetzt.
Schraube lösen und rechts daneben die Plastikarretierung drücken, dann kann man den Sicherungskasten herausnehmen.
Screenshot 2026-09-25 162044.jpg
Die Kontaktfeder mit dem Kabel vercrimpen und dann in den Sicherungshalter einsetzen. Dann die Sicherung einsetzen.
Das lässt sich ganz leicht wieder auspinnen und spurlos zurückbauen.
Den Massepunkt findet man auch in der Nähe, dort habe ich einen M6 Kabelringschuh verwendet.
PXL_20260925_131527890.jpg
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Ich habe jetzt über 7 h unter Last gemessen und würde sagen, der CLA EQ lädt selbstständig die 12 V Bordnetzbatterie aus der Hochvoltbatterie nach.
Dabei gilt meiner Erkenntnis nach keine zeitliche Regel (einmal jede Nacht oder so), sondern das Unterschreiten der unteren Spannungsgrenze von ca. 13,00 V.
Dann wird wieder auf 14,12 V aufgeladen.
Die Belastung mit den getesteten durchschnittlich ca. 4 A ist, abgesehen von Anlaufstrom der Kompressor-Kühlbox, deutlich höher als deren durchschnittlicher Verbrauch.
Der Einsatz der Kühlbox über die Bordnetzbatterie sollte machbar sein, ohne Workarounds mit zusätzlichen Batterien.
Weiter vorn habe ich schon gezeigt wie das funktionieren könnte.
2 x Sicherungsplätze frei - dauerhaft 12 V
Hier nochmal für alle die noch auf der Suche sind, die original verbauten 12V Steckdosen
Code_Generated_Image.png
Die unterschiedliche Dauer zwischen den beiden Nachladevorgängen könnte ich mir über die Temperatur der Batterie erklären.
Heute morgen um 8:00 Uhr waren es ca. 8 °C, das erste nachladen hat die Bordnetzbatterie vermutlich aufgewärmt und dadurch hatte die danach eine größere Kapazität zur Verfügung und der 2. Entladevorgang hat länger gedauert.
Interessant finde ich das Spannungsniveau, das passt eigentlich nicht zu Li-Ion Akkus. Vermutlich "simuliert" bzw. erzeugt die Bordnetzbatterie das Spannungsniveau von einer Bleibatterie, vermutlich aus Gründen der Kompatibilität zu den typischen 12-14 V Fahrzeugspannungen. Dafür müsste dann noch ein weiter Wandler in oder vor der Bordnetzbatterie stecken.
Das ganze überrascht mich eigentlich nicht, weil ich die Kühlbox ohne Nachdenken oder Messen in meinem vorherigen MG4 einfach so benutzt habe und nie Probleme damit hatte.
Da der MG4 von Werk keine Steckdose im Kofferraum hatte, hat der Händler im Zuge der AHK Nachrüstung noch eine 12 V Steckdose mit Dauerversorgung nachgerüstet.
Der MG4 hat übrigens noch eine klassische Blei-Säure Batterie, -
Code
Alles anzeigen-4 min = 14,12 V // Auto noch aufgeschlossen und aktiv, DC-DC Wandler aktiv -2 min = 13,53 V // Auto zugeschlossen, irgendwas summt noch, vermutlich DC-DC Wandler aktiv 0 min = 13,28 V // Beginn der Messung, alles leise, spontaner Spannungsabfall auf Bordnetzbatterie, hörbares klacken des Trennschützes der Hochvoltbatterie, DC-DC Wandler offenbar inaktiv +20 min = 13,26 V +40 min = 13,19 V +60 min = 13,11 V +80 min = 13,00 V +100 min = 13,07 V // Spannungsanstieg! Hier könnte zwischendurch der DC-DC Wandler aktiv gewesen sein +120 min = 14,08 V // Spannungsanstieg! hier scheint definitiv der DC-DC Wandler aktiv zu sein +140 min = 13,30 V +160 min = 13,27 V +180 min = 13,25 V +200 min = 13,23 V +220 min = 13,20 V +240 min = 13,17 V +260 min = 13,11 V +280 min = 13,09 V +300 min = 13,08 V +320 min = 13,06 V +340 min = % // Messung nicht geschafft +360 min = % // Messung nicht geschafft +380 min = 13,29 V // Spannungsanstieg! +400 min = 14,12 V // Spannungsanstieg!
OT: Eine Beleuchtung des Frunk ist bei mir werksmäßig vorhanden. -
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Bevor ich weiter das Thema Nachrüstung einer 12 V Kofferraumsteckdose verfolge, habe ich mir mal was zum Thema Spannungs-Datenlogger ausgedacht. Das Ziel ist, zum einen herauszufinden ob der DC-DC Converter ab einer bestimmten unteren Spannungsgrenze die Bordnetzbatterie nachlädt und vielleicht auch noch etwas über die Bordnetzbatterie (Typ*, Kapazität) herauszufinden.
Über die Starthilfe Anschlüsse unter der vorderen Haube habe ich eine definierte Last (12 V, 55 W Halogen Lampe) angeschlossen.Parallel dazu ein Multimeter zur Spannungsmessung, leider kann ich nicht parallel die Ampere messen
Es ist natürlich auch kein richtiges Datenlogging und viel zu ungenau durch die langen Pausen, aber als erster Ansatz mindestens etwas zum nachdenken.Damit der DC-DC Converter nicht durch äußere Einflüsse aktiv wird, war das Auto während der Messung abgeschlossen und im Ruhemodus. Da die vordere Haube dabei offen war, habe ich das Haubenschloss dazu in die geschlossene Position gedrückt.
Den Schlüssel habe ich entfernt abgelegt, so dass das Auto nicht aufwacht wenn ich mich nähere,
Die Fahrbatterie über 35% SOC geladen*) Edit: in der Rettungskarte vom C174 steht das eine 12V Li-ion Bordnetzbatterie verbaut ist.
Edit #2: aus der ersten Messreihe lässt sich so schnell nichts als eine kontinuierliche Entladung erkennen. Ich muss nochmal mit mehr Zeit wiederholen um zu erkennen, ob der DC-DC Wandler auch zwischendrin aktiv wird.Ich zitiere mich mal selbst, und starte meine zweite Messreihe
PXL_20260923_060935620.jpg -
Was für ein durcheinander hier leider entsteht.
Es gibt laut Anleitung...
* eine 12 V= Steckdose im vorderen rechten Fußraum, sehr "ergonomisch" versteckt, müsste aber bei allen vorhanden seinPXL_20260923_061327312.jpg
* eine 12 V= Steckdose im Kofferraum, zumindest bei meinem Shooting Brake PXL_20260923_061219186.jpg
* kein 230 V~, weder als Schukosteckdose, noch als V2L Adapter (AFAIK)
Das Problem dieser werksmäßigen 12 V= Steckdosen ist, das sie nur während der Fahrt bzw. "Bereitschaft" des Autos versorgt werden. -
Bevor ich weiter das Thema Nachrüstung einer 12 V Kofferraumsteckdose verfolge, habe ich mir mal was zum Thema Spannungs-Datenlogger ausgedacht. Das Ziel ist, zum einen herauszufinden ob der DC-DC Converter ab einer bestimmten unteren Spannungsgrenze die Bordnetzbatterie nachlädt und vielleicht auch noch etwas über die Bordnetzbatterie (Typ*, Kapazität) herauszufinden.
Über die Starthilfe Anschlüsse unter der vorderen Haube habe ich eine definierte Last (12 V, 55 W Halogen Lampe) angeschlossen.Parallel dazu ein Multimeter zur Spannungsmessung, leider kann ich nicht parallel die Ampere messen
Es ist natürlich auch kein richtiges Datenlogging und viel zu ungenau durch die langen Pausen, aber als erster Ansatz mindestens etwas zum nachdenken.Hier meine erste Messreihe
Code-5 min ~ 14,28 V // Auto noch aufgeschlossen und aktiv, DC-DC Wander aktiv 0 min = 13,32 V // Beginn der Messung, DC-DC Wander inaktiv +10 min = 13,29 V +20 min = 13,26 V +30 min = 13,26 V +40 min = 13,21 v +50 min = 13,21 V +60 min = 13,17 V +62 min = 12,99 V // ich habe mich mit dem Schlüssel genähert, das Auto hat das bemerkt und irgendwas gemacht, gesummt +64 min = 14,08 V // ich habe das Auto geöffnet und die elektrische Heckklappe geöffnet, offenbar ist der DC-DC Wander aktivDamit der DC-DC Converter nicht durch äußere Einflüsse aktiv wird, war das Auto während der Messung abgeschlossen und im Ruhemodus. Da die vordere Haube dabei offen war, habe ich das Haubenschloss dazu in die geschlossene Position gedrückt.
Den Schlüssel habe ich entfernt abgelegt, so dass das Auto nicht aufwacht wenn ich mich nähere,
Die Fahrbatterie über 35% SOC geladen*) Edit: in der Rettungskarte vom C174 steht das eine 12V Li-ion Bordnetzbatterie verbaut ist.
Edit #2: aus der ersten Messreihe lässt sich so schnell nichts als eine kontinuierliche Entladung erkennen. Ich muss nochmal mit mehr Zeit wiederholen um zu erkennen, ob der DC-DC Wandler auch zwischendrin aktiv wird. -
Um das Verhalten zu analysieren könnte man einen Spannungs-Datenlogger einsetzen, oder probieren

Kennt jemand irgendwelche Daten und Fakten der 12 V Bordnetz-Batterie, die im CLA EQ verbaut ist?
Ich kenne moderne Lithium-Starterbatterien, die sehen aus wie klassische Bleibatterien, sind aber drinnen intelligent mit BMS, welches irgendwann durch Unterspannung oder längeres Stillstehen des Fahrzeugs über das interne BMS abschaltet und an den Batteriepolen keine Spannung mehr anliegt.
Das Auto, von dem ich das kenne braucht dann ein Starthilfegerät um die Bordnetz-Batterie wieder aufzuwecken, ein Ladegerät oder warten und "erholen" lassen reicht nicht.
TESLA hat ja auch schon länger eine recht kleine Lithium-Bordbatterie, die dasselbe verhalten hat, bei Unterspannung einfach aus und weg. Da ist das BMS aber im Auto und nicht in der Batterie.
Das wäre dann im Zweifel beim CLA recht unangenehm, ich denke mal ohne Strom, mit abgeschalteter 12 V Bordnetzbatterie wird es schwer überhaupt die Türen aufzubekommen?
Oder gibt es bei da einen verstecken Stromanschluss (wie bei TESLA) wo man von außen das Auto wieder aufwecken kann? Oder einen mechanische Notöffnung um an die Starthilfe-Anschlüsse zu kommen? -
Das "warum" ist sicherlich eine Frage der Perspektive.
Aus meiner Perspektive ist eine längere Fahrt nicht in Stunden, sondern Tagen gemessen. Mit wechselnden Orten, Übernachtungen, auch mal ein Fähre über Nacht (und da drinnen ist es heiß). Das Auto ist dann für mich meine Basisstation, ich räume nicht jeden Tag alles ein und aus, um mir 230 V oder einen Kühlschrank zu besorgen. Evtl. fahre ich zwischendrin das Auto mehr als 24 h nicht, oder gehe zwischendrin mal frische Verpflegung einkaufen, das Auto steht in der Sonne. Ich denke dabei nicht nur an Erfrischungen, die auch mal warm werden dürfen, sondern ich möchte die Kühlkette aufrecht erhalten. Es gibt Menschen die auf Medikamente angewiesen sind, die gekühlt werden müssen.
Die Kühlbox die ich verwende ist zwar schon älter, ist aber dennoch hochwertig. Sie hat einen R134a Kältemittel-Kompressor und kann bis -18° C verlässlich und geregelt kühlen, mit dabei deutlich geringerem Stromverbrauch als eine mit Peltier-Element, die eigentlich nur kühl halten kann. Sie schaltet auch früh genug ab, um ein komplettes entleeren des 12 V Akkus zu verhindern. Das sollte aber theoretisch sowieso nie passieren, wenn MB seine Hausaufgaben gemacht hat und der 12 V Akku über den DC-DC Wandler aus dem Fahrakku regelmäßig nachgeladen wird.Einen weiteren Akku (in der Kühlbox), für den ich kein Geld oder Platz im Innenraum "verschwenden" will, wo das Auto doch schon einen sehr angenehmen Akku in sich trägt, fehlt mir (aus meiner Perspektive) das Verständnis. Ich möchte lieber eine Sicherung nachrüsten.
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Im Rahmen einer technische Machbarkeitsstudie habe ich schonmal geprüft, wie man die 12 V Versorgung herstellen könnte.
1. die 2 Plastik-Spreiznieten halten den Deckel bzw. Kofferraumboden, einfach denn Innenteil ein Stück hochhebeln und den ganzen Einsatz anheben2. der blaue Pfeil zeigt auf den Sicherungskasten, hier sind 2 x Sicherungsplätze frei
3. der kleine Plastikring geht vermutlich zur Notentriegelung des Typ 2 Steckers (den brauchte ich bei meinem MG4 regelmäßig) - hat hier aber nichts zu bedeuten
Screenshot 2026-09-15 172755.png4. hier die Sicherungen, die freien Plätze oben (in Fahrtrichtung)
Screenshot 2026-09-15 175040.png
5. die beiden Kontakte haben dauerhaft 12 V
Screenshot 2026-09-15 175227.png
Ich habe noch ein paar Kontaktfedern A0045455226 von meinem vorherigen Nachrüsteinsatz.
Machbar wär's... -
Mich interessiert das Thema auch, da ich für lange Fahrten eine Kompressor-Kühlbox im Auto betreiben möchte.
Bei unser bisherigen C Klasse S204 habe ich hinten rechts im Kofferraum einfach eine Sicherung auf der Zentralelektrik nachgerüstet und damit die Kühlbox dauerhaft auf 12V versorgt.
Eine entsprechende Nach- oder Umrüstung durch die Werkstatt, bzw. eine Freigabe für eine Nachrüstung habe ich bereits bei meinem Händler angefragt, bisher aber keine Meldung erhalten.
Eine längere Reise steht in ca. 4 Wochen an, ich rechne erstmal nicht mit Erfolg bis dahin.Ich könnte wohl selber umbauen, aber da mir das Auto zu neu und wertvoll ist scheue ich den Ansatz.
Als Notlösung, sollte von dem Maßen her eine spezifische Kühlbox für den subtrunk des Model 3 in den frunk des CLA passen. Aber das gefällt mir nicht und überschreitet auch die max. 20 kg für den frunk.
Die eigentliche Notlösung wäre ein (reversibler) Umbau mit Stromabgriff über den Starthilfe Pluspol. Sehr dreckiger Ansatz und btw. die Kühlbox auch viel zu teuer.
Hier mein erstes Probepacken mit Euroboxen und Kühlbox.