Beiträge von 4711

    Das "warum" ist sicherlich eine Frage der Perspektive.
    Aus meiner Perspektive ist eine längere Fahrt nicht in Stunden, sondern Tagen gemessen. Mit wechselnden Orten, Übernachtungen, auch mal ein Fähre über Nacht (und da drinnen ist es heiß). Das Auto ist dann für mich meine Basisstation, ich räume nicht jeden Tag alles ein und aus, um mir 230 V oder einen Kühlschrank zu besorgen. Evtl. fahre ich zwischendrin das Auto mehr als 24 h nicht, oder gehe zwischendrin mal frische Verpflegung einkaufen, das Auto steht in der Sonne. Ich denke dabei nicht nur an Erfrischungen, die auch mal warm werden dürfen, sondern ich möchte die Kühlkette aufrecht erhalten. Es gibt Menschen die auf Medikamente angewiesen sind, die gekühlt werden müssen.
    Die Kühlbox die ich verwende ist zwar schon älter, ist aber dennoch hochwertig. Sie hat einen R134a Kältemittel-Kompressor und kann bis -18° C verlässlich und geregelt kühlen, mit dabei deutlich geringerem Stromverbrauch als eine mit Peltier-Element, die eigentlich nur kühl halten kann. Sie schaltet auch früh genug ab, um ein komplettes entleeren des 12 V Akkus zu verhindern. Das sollte aber theoretisch sowieso nie passieren, wenn MB seine Hausaufgaben gemacht hat und der 12 V Akku über den DC-DC Wandler aus dem Fahrakku regelmäßig nachgeladen wird.

    Einen weiteren Akku (in der Kühlbox), für den ich kein Geld oder Platz im Innenraum "verschwenden" will, wo das Auto doch schon einen sehr angenehmen Akku in sich trägt, fehlt mir (aus meiner Perspektive) das Verständnis. Ich möchte lieber eine Sicherung nachrüsten.

    Im Rahmen einer technische Machbarkeitsstudie habe ich schonmal geprüft, wie man die 12 V Versorgung herstellen könnte.

    1. die 2 Plastik-Spreiznieten halten den Deckel bzw. Kofferraumboden, einfach denn Innenteil ein Stück hochhebeln und den ganzen Einsatz anheben

    2. der blaue Pfeil zeigt auf den Sicherungskasten, hier sind 2 x Sicherungsplätze frei

    3. der kleine Plastikring geht vermutlich zur Notentriegelung des Typ 2 Steckers (den brauchte ich bei meinem MG4 regelmäßig) - hat hier aber nichts zu bedeuten

    Screenshot 2026-09-15 172755.png


    4. hier die Sicherungen, die freien Plätze oben (in Fahrtrichtung)

    Screenshot 2026-09-15 175040.png


    5. die beiden Kontakte haben dauerhaft 12 V

    Screenshot 2026-09-15 175227.png

    Ich habe noch ein paar Kontaktfedern A0045455226 von meinem vorherigen Nachrüsteinsatz.
    Machbar wär's...

    Mich interessiert das Thema auch, da ich für lange Fahrten eine Kompressor-Kühlbox im Auto betreiben möchte.
    Bei unser bisherigen C Klasse S204 habe ich hinten rechts im Kofferraum einfach eine Sicherung auf der Zentralelektrik nachgerüstet und damit die Kühlbox dauerhaft auf 12V versorgt.

    Eine entsprechende Nach- oder Umrüstung durch die Werkstatt, bzw. eine Freigabe für eine Nachrüstung habe ich bereits bei meinem Händler angefragt, bisher aber keine Meldung erhalten.
    Eine längere Reise steht in ca. 4 Wochen an, ich rechne erstmal nicht mit Erfolg bis dahin.

    Ich könnte wohl selber umbauen, aber da mir das Auto zu neu und wertvoll ist scheue ich den Ansatz.

    Als Notlösung, sollte von dem Maßen her eine spezifische Kühlbox für den subtrunk des Model 3 in den frunk des CLA passen. Aber das gefällt mir nicht und überschreitet auch die max. 20 kg für den frunk.

    Die eigentliche Notlösung wäre ein (reversibler) Umbau mit Stromabgriff über den Starthilfe Pluspol. Sehr dreckiger Ansatz und btw. die Kühlbox auch viel zu teuer.


    Hier mein erstes Probepacken mit Euroboxen und Kühlbox.

    PXL_20260914_175442517.jpg

    Ich bin bisher nicht mit den Zusatzspiegeln bzw. unserem Wohnwagen gefahren, Aber was sollte da schon passieren? Vermutlich gibt es eine Art blinden Fleck, vermutlich kann das Auto dann nicht mehr selbstständig einparken. Mehr kann ich mir nicht vorstellen. Kann ich aber gerne mal testen.

    Ich wollte sehr gerne 17" Felgen und würde mir Räder vom W206 C 300 de 4MATIC besorgen.
    Die sollten von den Dimensionen, der Achslast bzw. Traglast passen und sind auch staggered (also hinten / vorne unterschiedliche Felgen).
    Die Räder sollten mit Vergleichsgutachten bzw. Freigabe von MB bezüglich der Belastbarkeit auch Eintragungsfähig sein.

    Felgen bzw. Kompletträder gibt es recht günstig gebraucht, zu finden mit den Teilenummern A2064014500 / A2064014600.
    Da "lohnt" sich die Eintragung meiner Meinung, im Vergleich zu dem was man sonst für "günstig" bekommt.

    Hallo zusammen,


    mich interessiert das Thema OBD-Adapter / CarScanner ebenfalls sehr.

    Ich habe aus den Zeiten meines ersten E-Autos (Mitsubishi i-MiEV) noch einen OBDLink LX. Ich habe versucht, diesen mit meinem CLA EQ zu verbinden – leider ohne Erfolg:

    • Die Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone/App und dem Dongle steht.
    • Das Dongle erhält jedoch keine Antworten bzw. kann keine Kommunikation mit dem Fahrzeug aufbauen.

    Da ich mich in der Tiefe des Themas auch erst einarbeite, unterscheide ich das Ganze gedanklich in zwei Ebenen:

    1. Allgemeines OBD2 (Standard-Diagnose):
      • Verwendet von Standard-Apps (CarScanner etc.) und Prüforganisationen (HU).
      • Basiert herstellerübergreifend auf dem Protokoll SAE J1979.
      • Achtung bei E-Autos: Gesetzlich vorgeschrieben ist SAE J1979 primär für emmisionsrelevante Werte bei Verbrennern. Bei E-Autos (wie Akku-Spannung, SoH, Zelltemperaturen) kochen viele Hersteller eigene Suppen (herstellerspezifische PIDs), selbst wenn die physische Verbindung klappt.
    2. Herstellerspezifische Diagnose & Codierung:
      • Tiefere Diagnose, Steuergeräte-Zugriff und Parameteränderungen (z. B. XENTRY bei Mercedes, VCDS bei VAG).


    Wenn wir Apps wie CarScanner nutzen, bewegen wir uns meist auf Ebene 1 (oder nutzen erweiterte Herstellersensoren über OBD2). Dass bei mir gar keine Daten fließen, könnte an zwei Punkten liegen:

    • 1. Verwendetes Bus-Protokoll (CAN FD vs. ISO 15765-4): Mein OBDLink LX hat die neueste Firmware und unterstützt den klassischen CAN-Bus (ISO 15765-4). Moderne Fahrzeuge (insbesondere neuere Mercedes-Modelle) setzen jedoch zunehmend auf CAN FD (CAN Flexible Data-Rate nach ISO 11898-1:2015). Laut der
    • OBDLink-Kompatibilitätsübersicht unterstützen ältere Adapter wie der LX kein CAN FD (hierfür bräuchte man z. B. neuere Hardware wie den OBDLink CX, MX+ oder Spezialadapter für CAN FD).
    • 2. Security Gateway / Cybersecurity (SGW): Neuere Mercedes-Modelle sperren den OBD2-Port für unautorisierte Schreib-/Lesezugriffe ab Werk über ein Security Gateway ab.

    Fragen an die Runde:

    1. Verwendet der CLA EQ bereits ausschließlich CAN FD, sodass ältere OBD2-Adapter prinzipbedingt nicht mehr kommunizieren können?
    2. Hat jemand den CLA EQ mit CarScanner erfolgreich im Einsatz und kann einen funktionierenden Adapter (z. B. vLinker MC+, OBDLink CX / MX+ oder UniCarScan) empfehlen?

    Viele Grüße